Großer Kampf, starke Moral – BöSi Girls fordern den ungeschlagenen Spitzenreiter

Weibliche D‑Jugend der HSG BöSi unterliegt dem TSV Heiningen im Heimspiel

Ein Handballspiel kann verloren gehen – Haltung, Moral und Teamgeist hingegen nicht. Genau das bewies die weibliche D‑Jugend der HSG BöSi im Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Heiningen in der Sommerhofenhalle.

Bereits um 11:00 Uhr fand sich die Mannschaft in der heimischen Halle ein. Mit großem Engagement sorgten Eltern und Helfer für einen reibungslosen Ablauf: Der Aufbau der Tore, das Schiedsgericht, die Bewirtung und die gesamte Organisation des Spieltags lagen in ihren Händen und schufen den passenden Rahmen für dieses Spitzenspiel.

Neben den nominierten Spielerinnen war an diesem Tag erstmals auch ein neues Teammitglied dabei: Maskottchen „Olga“, ein Teddybär, der seinen festen Platz auf der Bank einnahm und die Mannschaft fortan begleitete.

Fokussierte Vorbereitung auf eine große Aufgabe

Während sich die Halle langsam füllte, zogen die BöSi Girls ihre HSG‑blaue Spielkleidung über und begannen konzentriert mit dem Aufwärmprogramm. Allen war bewusst, dass gegen diesen Gegner nur mit maximaler Konzentration und Einsatz etwas zu holen sein würde. Der TSV Heiningen hatte bis zu diesem Spiel alle Partien deutlich gewonnen und war auch diesmal mit einem breiten, eingespielten Kader angereist.

Nach dem Aufwärmen zog sich das Team ein letztes Mal in den Technikraum zurück. Das Trainerteam stellte den Matchplan vor, gab klare Anweisungen und nahm den Spielerinnen die letzte Nervosität. Ein letzter Schluck aus der Trinkflasche, dann war alles bereit.

Anpfiff und schwierige Anfangsphase

Pünktlich um 12:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Fred Schäfer die Partie des Tabellenzweiten gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer an.

Die Begegnung begann temporeich. Nach wenigen Minuten stand es noch 2:2, doch in der Folge unterstrich der TSV Heiningen seine Klasse. Während den Gästen in der Anfangsphase vieles gelang, taten sich die BöSi Girls besonders in den ersten zehn Minuten schwer. Man merkte, dass sie das spielerische Potenzial besaßen, dagegenzuhalten, jedoch mit einer Intensität konfrontiert waren, die sie in dieser Saison bislang noch nicht abrufen mussten.

Heiningen nutzte in dieser Phase nahezu jeden technischen Fehler und jede ausgelassene Chance der Gastgeberinnen konsequent aus und setzte sich nach gut zehn Minuten auf 5:10 ab. Das Trainerteam reagierte folgerichtig mit einer Auszeit, um die Grundordnung wiederherzustellen.

Steigerung, aber kein entscheidender Zugriff

Nach der Auszeit entwickelte sich das erhoffte spannende Spiel. Die BöSi Girls fanden besser in die Partie, verteidigten engagierter und suchten mutiger den Abschluss. Der Rückstand blieb jedoch nahezu konstant. Immer wieder verhinderten technische Fehler wie Schritte oder ungenaue Pässe im Halbfeld, oft ohne großen gegnerischen Druck, eine echte Aufholjagd. Die vierwöchige Spielpause machte sich insbesondere im Rhythmus bemerkbar.

Zweite Halbzeit mit Charakter und Kampfgeist

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich die HSG BöSi stabiler und deutlich gefestigt. Die Mannschaft kämpfte leidenschaftlich, ließ sich nicht hängen und arbeitete geschlossen in Abwehr und Angriff. Am Spielausgang ließ sich allerdings nichts mehr ändern: Erstmals in dieser Saison verblieben beide Punkte beim Gegner, und die BöSi Girls mussten das Feld als Verliererinnen verlassen.

Doch diese neue Situation wurde bemerkenswert angenommen. Trotz des frühen Rückstands zeigten die Spielerinnen eine ausgezeichnete Einstellung und große Moral. Sie stemmten sich bis zur letzten Minute mit Wille und Einsatz gegen die Niederlage, um das Ergebnis so positiv wie möglich zu gestalten und dem Gegner zu zeigen, warum sie zu Recht Tabellenzweiter sind.

Fazit und Ausblick

Diese Niederlage ist kein Grund zur Enttäuschung, sondern eine wertvolle Erfahrung. Einsatz, Zusammenhalt und Mentalität stimmen, darauf lässt sich aufbauen.

Die Chance auf Revanche bietet sich bereits in zwei Wochen in Heiningen. Sollte es am Ende nicht zum Titel reichen, bleibt ein klares Ziel: die Vizemeisterschaft.

Die BöSi Girls haben an diesem Tag verloren, aber sie haben nichts von ihrem Stolz, ihrem Kampfgeist und ihrer Entwicklung eingebüßt.

Für die BöSi’s im Einsatz:

#1 Diana, #21 Tiara, #22 Liliana, #27 Lena, #28 Anna, #29 Hanna, #30 Antea, #31 Romy, #32 Luisa, #33 Maya, #34 Juno, #95 Emilia, #OA Sonia, #OB Marko, #OC Kea

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