Vizemeister, Vizemeister – hey, hey!

Die wD1 der HSG Böblingen/Sindelfingen krönt eine starke Saison mit einem eindrucksvollen Abschluss

Am Samstag stand für die weibliche D‑Jugend der HSG Böblingen/Sindelfingen das entscheidende letzte Spiel der Hallenrunde 2025/2026 an. Die Ausgangslage war glasklar: Ein Sieg musste her, um die über die gesamte Saison hart erarbeitete Vizemeisterschaft endgültig zu sichern.

Als Gegnerinnen reiste die TSG Reutlingen an – ein Team, das man obwohl es bislang keine Punkte sammeln konnte keinesfalls unterschätzen durfte. Gerade gegen solche Mannschaften, die ohne Druck auftreten, ist stets höchste Konzentration gefragt.

Gemeinsamer Start in den Spieltag

Bereits um 10:00 Uhr versammelte sich die Mannschaft in der Murkenbachhalle. Bevor an Handball zu denken war, stand die gemeinsame Vorbereitung des Spieltags auf dem Plan: Halle herrichten, Material verteilen, Ordnung schaffen. Jede Spielerin übernahm ihren Teil und demonstrierte damit schon vor dem ersten Ballkontakt, dass Teamgeist und Zusammenhalt in dieser Mannschaft gelebte Werte sind.

Ab 10:30 Uhr begann das Aufwärmprogramm. Die BöSi‑Girls in ihrem HSG‑Blau absolvierten ihr Training mit beeindruckender Präzision: Laufen, Dehnen, Passen, Werfen – ein Ablauf, der an ein perfekt funktionierendes Schweizer Uhrwerk erinnerte. Die Konzentration war spürbar, die Bewegungen kontrolliert, die Körpersprache entschlossen.

Anpfiff um 11:30 Uhr

Schiedsrichter Fred Schäfer eröffnete pünktlich die Partie. Die Spielerinnen wussten: Jetzt geht es um alles. Jetzt wird entschieden, ob die Vizemeisterschaft wahr wird.

Erste Halbzeit: Früher Rückstand, dann klare Verhältnisse

Bereits nach weniger als einer Minute gelang der TSG Reutlingen der erste Treffer des Spiels. Die Gäste gingen mit 0:1 in Führung, doch dies sollte die einzige Führung der TSG im gesamten Spiel bleiben.

Die HSG‑Spielerinnen brauchten in der Anfangsphase ein paar Minuten, um vollständig ins Spiel zu finden. Einige ungenaue Pässe und vergebene Chancen prägten den Start, doch die Mannschaft arbeitete sich über Einsatz und Willen stetig ins Spiel hinein. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Zusammenspiel besser, die Abwehr stabiler und der Angriff konsequenter.

Tor um Tor bauten die BöSi‑Girls ihren Vorsprung aus. Beim Halbzeitpfiff stand ein völlig verdienter 14:7‑Vorsprung auf der Anzeigetafel. Ein solides Polster, aber gleichzeitig die Erkenntnis, dass noch mehr möglich war.

Zweite Halbzeit: Abwehrbollwerk und Angriffseffizienz

Mit neuem Fokus kehrte die Mannschaft aus der Pause zurück. Die klare Zielsetzung lautete, die zweite Hälfte konsequenter, strukturierter und mannschaftsdienlicher zu gestalten.

Die Umsetzung war beeindruckend.

In der Abwehr agierten die Spielerinnen nun deutlich konzentrierter. Die Zuordnung stimmte, das Verschieben funktionierte nahezu perfekt, und die Bereitschaft zum gegenseitigen Helfen war jederzeit sichtbar. Die TSG Reutlingen fand zwar in einzelnen Situationen Lücken und erzielte in der zweiten Halbzeit insgesamt drei Treffer, doch mehr ließ die HSG‑Defensive nicht zu.

Auch offensiv präsentierten sich die BöSi‑Girls nun in Bestform. 13 weitere Treffer gelangen ihnen, darunter eine bemerkenswerte Serie von neun Toren in Folge, die das Spiel endgültig entschied. Tempo, Übersicht und Teamplay waren in dieser Phase auf einem sehr hohen Niveau und zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.

Abpfiff: Die Vizemeisterschaft ist perfekt

Mit dem Schlusspfiff war klar: Die HSG Böblingen/Sindelfingen gewinnt souverän und sichert sich verdient die Vizemeisterschaft der Saison 2025/2026. Jubelnde Spielerinnen, zufriedene Trainerinnen und Trainer sowie stolze Eltern und Fans feierten diesen besonderen Moment.

Ein herzlicher Glückwunsch geht auch an die SG Heiningen, die sich mit einer verlustpunktfreien Saison den Meistertitel sicherte.

Für die HSG im Einsatz

#1 Diana, #21 Tiara, #22 Liliana, #23 Sofia, #24 Anina, #25 Nevia, #27 Lena, #28 Anna, #29 Sonja, #30 Antea, #31 Romy, #32 Luisa, #33 Maya, #OA Sonia, #OB Michael, #OC Jens, #OD Kea, #15 Olga

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